Sorten & Varietäten · 5 Min Lesezeit
Bourbon, Typica & Co. – die klassischen Varietäten
Fast alle Arabica-Kaffees der Welt stammen von zwei Urvarietäten ab: Typica und Bourbon. Wer ihre Namen auf der Packung liest, kann schon ahnen, wohin die Tasse geht.
Typica – der Ursprung
Eine der ältesten Kulturvarietäten und Basis vieler anderer. Typica wirft wenig ab, liefert dafür eine klare, elegante und süsse Tasse. Von ihr stammen zahlreiche regionale Sorten ab.
Bourbon – süss und saftig
Eine natürliche Mutation von Typica, benannt nach der Insel Bourbon, dem heutigen La Réunion. Etwas ertragreicher, mit ausgeprägter Süsse und saftigem Körper – ein Liebling in vielen Anbauländern.
Die bekanntesten Ableger
- Caturra – kompakte Bourbon-Mutation, lebhaft und fein.
- Catuai – robust und ausgewogen, weit verbreitet in Mittelamerika.
- SL28 – die Kenia-Sorte: kräftig, mit Cassis und lebhafter Säure.
- Pacamara – grossbohnig, komplex und ausdrucksstark.
Kurz gemerkt: Typica und Bourbon sind die zwei Urvarietäten des Arabica. Bourbon = süss und saftig, Typica = klar und elegant. Fast alle anderen Sorten sind Ableger davon.
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