Geisha – die Bohne der Rekordpreise
Kaum eine Kaffeevarietät hat so viel Aufsehen erregt wie Geisha, auch «Gesha» geschrieben. Sie bricht auf Auktionen Preisrekorde – und schmeckt so blumig, dass viele sie erst gar nicht für Kaffee halten.
Woher sie kommt
Ursprünglich aus dem Gesha-Wald in Äthiopien, gelangte die Varietät über Umwege nach Mittelamerika. Berühmt wurde sie ab 2004, als ein Kaffee der Hacienda La Esmeralda in Panama die Fachwelt verblüffte.
Warum so teuer
Geisha wächst am besten in grosser Höhe, wirft wenig ab und ist heikel im Anbau. Wenig Menge, hohe Nachfrage, aussergewöhnlicher Geschmack – das treibt die Preise. Spitzenlose erzielen auf Auktionen vierstellige Beträge pro Kilo.
Wie sie schmeckt
Intensiv floral – Jasmin, Bergamotte, Orangenblüte –, dazu eine teeartige Leichtigkeit und lebhafte Säure. Am besten als Filter, damit die feinen Noten zur Geltung kommen. Ein Erlebnis, das man einmal probiert haben sollte.