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Sorten & Varietäten · 4 Min Lesezeit

Geisha – die Bohne der Rekordpreise

Kaum eine Kaffeevarietät hat so viel Aufsehen erregt wie Geisha, auch «Gesha» geschrieben. Sie bricht auf Auktionen Preisrekorde – und schmeckt so blumig, dass viele sie erst gar nicht für Kaffee halten.

Geisha im Aromaprofil
SÄURElebhaft
FLORALsehr ausgeprägt
KÖRPEReher zart

Woher sie kommt

Ursprünglich aus dem Gesha-Wald in Äthiopien, gelangte die Varietät über Umwege nach Mittelamerika. Berühmt wurde sie ab 2004, als ein Kaffee der Hacienda La Esmeralda in Panama die Fachwelt verblüffte.

Warum so teuer

Geisha wächst am besten in grosser Höhe, wirft wenig ab und ist heikel im Anbau. Wenig Menge, hohe Nachfrage, aussergewöhnlicher Geschmack – das treibt die Preise. Spitzenlose erzielen auf Auktionen vierstellige Beträge pro Kilo.

Wie sie schmeckt

Intensiv floral – Jasmin, Bergamotte, Orangenblüte –, dazu eine teeartige Leichtigkeit und lebhafte Säure. Am besten als Filter, damit die feinen Noten zur Geltung kommen. Ein Erlebnis, das man einmal probiert haben sollte.

Kurz gemerkt: Geisha stammt aus Äthiopien, glänzt mit blumigen Aromen und wird wegen kleiner Mengen und hoher Nachfrage extrem teuer gehandelt. Am besten als Filter.
Probieren

Wo du sie probieren kannst

Nº 08Die KaffeewerkstattGeisha · Äthiopien Nº 12Das KonzeptcaféSL28 · Kenia Nº 20Der GeheimtippPacamara · El Salvador
Weiterlesen: Arabica vs. Robusta → ← Zurück zum Wiki
Wiki · Sorten & VarietätenAktualisiert Juli 2026MMXXVII
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