Nicht das nächstgelegene. Nicht das mit den meisten Bewertungen. Das gute – wo jemand den Kaffee ernst nimmt, das Handwerk versteht und den Ort nicht nur betreibt, sondern gestaltet. timbra ist der Versuch, diese Orte sichtbar zu machen.
Auf etlichen Reisen nach Südamerika haben wir uns immer stärker mit Kaffee auseinandergesetzt – bis wir unsere Reisen danach ausgerichtet haben. Was als Neugier begann, ist ein Anspruch geworden.
Wer Wert auf Qualität und Nachhaltigkeit legt, arbeitet meist leise. Das kleine Haus mit der eigenen Rösterei taucht in keiner Bestenliste auf, weil es keine Zeit für Bestenlisten hat. Wir möchten genau diese Cafés unterstützen – und sie Menschen näherbringen, die sonst daran vorbeigelaufen wären.
Deshalb ist timbra kein Verzeichnis und keine App, sondern ein gedrucktes Heft: nummeriert, fadengeheftet, in der Jackentasche. Etwas, das man mitnimmt, wenn man losgeht.
Jedes Café der Edition wird besucht, bevor es hineinkommt. Keine Einträge gegen Gebühr, keine automatische Liste.
Jedes Café schenkt seinen Gästen eine Willkommensgeste – und bestimmt selbst, was das ist. Prozente würden beiden Seiten schaden.
Eine Edition bleibt klein genug, dass man sie in einem Jahr wirklich schafft – und gross genug für echte Entdeckungen.
Es gibt keine Punkteskala. Es gibt drei Fragen: Wird der Kaffee mit Sorgfalt gemacht? Merkt man, dass hinter dem Ort jemand steht? Und würden wir wiederkommen, auch ohne Anlass? Wenn wir dreimal ja sagen, fragen wir das Café, ob es dabei sein will.
Wer aufgenommen wird, bekommt eine Doppelseite im Heft – mit Geschichte, nicht mit Werbetext. Das ist der Teil, an dem wir am längsten sitzen.
Bis bald in einem guten Café,
Sandro · timbra
Wir stellen gerade die erste Edition zusammen. Wenn du ein Café führst, das hierher gehört – oder wenn du zu den Ersten gehören willst, die das Heft in der Hand halten:
Fragen, Hinweise – oder ein Café, das wir kennen sollten? Schreib an info@timbra.coffee